Bergischer Zahnärzteverein e. V.

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16. Februar 2019

Dr. Christian Hammächer, Aachen

Dr. Christian Hammächer

Implantate in der ästhetischen Zone bei Hart- und Weichgewebsdefiziten

Vortrag

Samstag, 16.02.2019 - 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Mahler Saal
Historische Stadthalle Wuppertal
Johannisberg 40
42103 Wuppertal
www.stadthalle.de



Diese Veranstaltung wird aus Mitgliedsbeiträgen
des Bergischen Zahnärztevereins finanziert.
Es gibt zur Halbzeit eine Pause mit Wasser, Kaffee, Tee und Gebäck.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Teilnahmegebühren:  
Mitglieder des BZÄV und der ZGiH gebührenfrei
Nichtmitglieder 60,00 €

Bei der Implantattherapie in der ästhetischen Zone kommt es darauf an, neben funktionellen Gesichtspunkten auch höchste ästhetische Anforderungen voraussagbar zu erfüllen.
Implantatfehlpositionierungen, unzureichend augmentierte Hart- und Weichgewebsdefekte, Rezessionen, freiliegende Abutments und Implantatschultern führen häufig, insbesondere beim Vorliegen einer hohen Lachlinie, zu Misserfolgen. Die uns zur Verfügung stehenden prothetischen Therapieoptionen sowie das Implantatdesign können das Ergebnis positiv beeinflussen, chirurgische Defizite jedoch nur begrenzt kompensieren.
Ausgehend von den Grundlagen der Implantation im ästhetisch anspruchsvollen Bereich sowie der rekonstruktiven Behandlung von horizontalen und vertikalen Hart- und Weichgewebsdefekten gilt ein besonderes Augenmerk der individuellen Risikoabschätzung sowie dem hart- und weichgeweblichen Krisenmanagement wie z.B. der Periimplantitistherapie und der Rezessionsdeckung am Implantat. In dem besagten Indikationsgebiet ist nicht nur ein Therapiekonzept dogmatisch zu empfehlen. Die Behandlungsstrategie richtet sich nach der individuellen Ausgangsituation, die gut analysiert werden muss, um Misserfolge zu vermeiden. Ob Sofortimplantation, Socket-Preservation, Weichgewebsaugmentation vor Extraktion, Distraktion, GBR oder u.U. auch die konventionelle Brücke: Die Ausgangs- sowie Patientensituation ist entscheidend.
Der Vortrag diskutiert die klinischen Faktoren, die zur Vermeidung von Misserfolgen in der Oberkieferfront verantwortlich sind und hinterfragt sie in ihrer Wertigkeit.